Brauchtum und Tradition einer allemannischen Narrenzunft

Brauchtum und Tradition, zwei Begriffe, welche zwangsläufig in die gleiche Richtung tendieren, so auch bei der NZ Krabbenaze.

Die Orientierung findet sich in den Traditionen der süddeutschen allemannischen Fastnacht unter Berücksichtigung gewissen Brauchtums des Karnevals.

Fastnachtsbrauchtum baut auf den seit Gründung der Zunft gepflegten Traditionen auf, die im Sinne der allemannischen Fastnacht weiter entwickelt werden können. Auf die ausreichende Präsens im Ort ist zu achten und die Ortsbevölkerung sollte wenn irgendwie möglich in fastnachtliche Traditionen und Brauchtum mit einbezogen werden. Eine Veranstaltung im Rahmen einer discoähnlichen Unterhaltung hat mit Brauchtum nichts zu tun, auch wenn diese an Fastnacht durchgeführt wird.

Der Beginn der Fasentkampagne ist der 11.11., der entsprechend des festgelegten Termines fasnachtlich begangen werden sollte.

Fastnachtliches Brauchtum beinhaltet fastnachtliche Tradition in Musik, Vortrag, Geselligkeit usw., die in entsprechendem Rahmen stattfinden muß.

Die Narrenzunft Krabbenaze präsentiert sich nach außen durch ihre Hästräger, ihr Brauchtum (z.B. Hängen und Fleddern) und entsprechende fastnachtliche Veran staltungen.

Jugendarbeit und Einbindung der sog. Senioren ist mit ein besonderes Anliegen der Zunft, fortlaufende Aktivitäten sollten unter dem ganzen Jahr erfolgen.

Aktivitäten, die das Brauchtum und die Zunft unterstützen sollten in Gemeinschafts- arbeit geplant, vorbereitet und durchgeführt werden, nicht zuletzt um das Zusammen- gehörigkeitsgefühl zu stärken.

Die Narrenzunft versteht sich als kulturell tätiger Verein. Diesen Standpunkt vertritt sie fortlaufend innerhalb der Zunft und in der Öffentlichkeit. Dementsprechend ist auch das Programm mit den Auftritten in der Öffentlichkeit ausgerichtet.

Narrenkeller und Narrenbrunnen sind mit die Aushängeschilder der Zunft und müssen entsprechend gepflegt, gewartet und unterhalten werden.

Neumitglieder als Hästräger sind nach entsprechendem Aufnahmeverfahren mit den Zielen und dem Brauchtum des Vereins vertraut zu machen, so z.B. mit der Häsordnung, welche besagt, dass der Körper durch ein Häs oder Uniform so zu bedecken ist, dass man nicht erkannt wird. Hierzu dienen dann auch die Hand- schuhe und die Maske. Mit der Maske ist besonders beim Umzug oder einer Veran- staltung der Kopf vollständig zu bedecken. Das Häs ist geschlossen zu halten.

Die Guggenmusik ist ein integrierter Bestandteil der Zunft und in sämtliche Aktivitäten einzubinden. Dementsprechend muß die Guggenmusik besonders in der Fastnachtzeit komplett an den Veranstaltungen präsent sein.

 

April 2004 (Manfred Wieland/Karl Küderle)